Unglaublich – OFG Gera entscheidet: Kinder dürfen „Facebook“ und „Twitter“ heißen!

Seit Tagen ist es immer wieder Gesprächs- und durchaus kontroverses Diskussionsthema in unserem Büro. Unser leidenschaftlicher Social-Media-Experte Harald, der selbst von sich behauptet regelrecht verrückt nach Social Media zu sein, hat es tatsächlich geschafft. Das Oberfamiliengericht Gera entschied, dass unser Mitarbeiter seine Zwillinge „Facebook“ und „Twitter“ nennen darf.

Nach der Geburt wurde ihm seitens des Standesamtes die Namenseintragung verweigert. Nach zwei Jahren „Kampf“ hat das Gericht nun am 17.03.2014 zu Gunsten von Harald entschieden. Während seine Kinder den Namen bisher nur auf T-Shirts tragen durften, können Sie diesen nun ganz offiziell verwenden.

Zwillinge: Facebook und Twitter

Der Richter begründete die Entscheidung zusammengefasst damit, dass Behörden die Rechte der Eltern nicht zu sehr beschneiden sollten und er lieber das Grundgesetz mit seinen entsprechenden Freiheitsprinzipien in den Vordergrund stellt. Richter Wagner erklärte, dass es aus rechtlicher Sicht wichtigere Aufgaben gibt, als die freie Namenswahl unangemessen zu beschneiden. Für ihn sind daher die Argumente der Experten zur weiteren Entwicklung von Social Media maßgeblich. So haben sich beispielsweise Facebook und Twitter nachhaltig im Internet etabliert, so dass man nicht nur von einer Modeerscheinung reden kann. Auch aus persönlicher Sicht fand er die Namen wohl nicht schlecht, so nannte er „Facebook“ und „Twitter“ moderne, wohlklingende Namen.

Da keine Rechtsmittel eingelegt wurden, ist das Urteil des Gerichts seit gestern rechtskräftig, so dass unser Harald heute an seinem freien Tag sofort zum Standesamt gehen möchte, um die Namen urkundlich festhalten und Dokumente ändern zu lassen.

Wir wünschen Harald und seinen Kindern, „Facebook“ und „Twitter“ alles Gute, auch wenn die Meinungen zur Namenswahl in unserer Agentur auseinandergehen, bewundern wir jedoch Ausdauer, Wille und Aufopferung die Harald in den letzten zwei Jahren an den Tag gelegt hat.

Es ist noch immer unfassbar und wir können die ausführliche schriftliche Begründung des Urteils kaum abwarten (Aktenzeichen: OFG Gera – 07 GG 37/14.).

 

UPDATE: Natürlich war dies ein Aprilscherz von unserer Seite. Wir hoffen, ihr konntet darüber schmunzeln. Erfreulich für uns ist natürlich, dass wir mit der kleinen Kampagne und durch die Aussteuerung von Bild online auf bild.de im Aprilscherz Live-Ticker erwähnt wurde. Ein wunderbares Beispiel dafür, dass auch KMU online mit wenig Aufwand Aufmerksamkeit bekommen können und man nicht zwingend einer der großen Player sein muss.


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3 Comments

  1. Hallo Raffi,

    wir haben das schon mitbekommen. Die Berichterstattung der Bild-Zeitung freut uns natürlich…. :)

  2. Netter Scherz. Online Marketing in Reinkultur.
    Sicher dauert es nicht mehr lange und werdende social-media-begeisterte Eltern aus Gera und Umgebung wollen ihren Nachwuchs Onmaxo nennen. Meine Zustimmung haben sie. :)

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